Die Königin der Agaven ist nicht nur eine der schönsten Arten, sondern auch besonders geeignet zur Zucht in Klimazonen mit kalten, feuchten Wintern. Sie stammt aus dem Nordosten Mexikos und wächst auf bis zu 3.500 m Höhe, meistens im Unterholz von Kiefern- und Eichenwäldern, wo die Sommer kalt und die Winter streng sind. Schnee, Eis und Temperaturen unter Null sind für diese Lagen normal, und diese Agavenart sollte daher mit hoher Wahrscheinlichkeit Temperaturen bis zu -15 ºC selbst bei Feuchtigkeit aushalten. Dies ist keine Wüstenpflanze! Die Agave montana wächst als große, dichte, einzelne Rosette aus breiten, grau-grünen Blättern mit dornigen rötlichen Rändern und abschließender Spitze. Samen für diese Art sind nur in kleinen Mengen erhältlich, da sie erst vor etwa 10 Jahren entdeckt wurde.
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Agave americana
Beschreibung:
Die Amerikanische Agave wurde in Mitteleuropa etwa in der Mitte des 16. Jahrhunderts eingeführt und wird heute
häufig als Zierpflanze aufgrund der einfachen Handhabung genutzt. Amerikanische Agaven (Agave americana) haben blaugrüne Blätter, die wie mit einem grauen Puder überzogen zu sein scheinen. Die Blätter wachsen zum Teil verdreht oder “umgeschlagen” und sind an den Rändern gezähnt. Neben der Wildform wurden auch einige Zierpflanzenzüchtungen entwickelt, am verbreitetsten ist die Agave mit weißer oder gelblicher Zeichnung auf dem Blatt (Panaschierung: An einigen Stellen des Blattes fehlt das Blattgrün). Normalerweise werden die Agaven in große Töpfe gepflanzt und im Sommer nach draußen gestellt, im Winter müssen sie allerdings vor Frost bewahrt werden. Nach der Blüte sterben die Agaven ab. Doch im Laufe ihres Lebens – und besonders bevor die Pflanze abstirbt – bildet sie Seitentriebe; das ist dann die nächste Generation. Da oft viele Seitentriebe pro Mutterpflanze gebildet werden, kann man die Agave so vermehren (vegetative Vermehrung). Die panaschierten Sorten kann man nur vegetativ vermehren. Die Amerikanische Agave blüht in Mitteleuropa erst nach 50 bis 60 Jahren.
Agaven
Gießen & Düngen
Im Sommer etwa ein- bis zweimal in der Woche durchdringend gießen, im Winter nur wenig gießen, gerade nur so viel, dass die Erde nicht ganz austrocknet. Von April bis September alle 14 Tage mit normal konzentrierter Lösung düngen. Agaven vertragen übrigens hartes Wasser und als Wüstenpflanze auch trockene Luft. Mindestens einmal im Winter müssen Sie die Blätter entstauben. Am einfachsten – wegen der Stacheln – geht das mit der Handbrause. Große Exemplare werden alle drei Jahre, kleine jedes Jahr im März umgetopft. Auch hier gilt: Vorsicht mit den Stacheln! Erdmischung: zwei Teile Einheitserde mit einem Teil groben Sand mischen.
Sorten