Januar 20, 2008
· Gespeichert unter Aussaatversuche
oder wie der Australier sagt “Granny Smith”
kennt doch jeder als Äpfelchen oder?
Nun ich hab mal wieder einen Kern aus so nem Apfel ausgesät. Leider ist das Bild ein bißchen unscharf, aber man sieht wenigstens was grünes

Ich hoffe mal, dass er sich mindestens so gut entwickelt, wie die, die jetzt schon 3 Jahre in meinem Garten stehen. Mal sehen wie lange ich bei denen noch auf die ersten Blüten warten muss.
Ich denke bei dem kleinen werd ich noch 8 Jahre bangen müssen.
Da der Granny Smith selbst auch ein Zufallssämling ist, kann es durchaus sein, dass hier was vernünftiges bei raus kommt. Es wird angenommen, dass es sich bei der Apfelsorte Granny Smith um eine Kreuzung zwischen dem Setzling des Holzapfel – Malus sylvestris und dem Pollen des Kulturapfels – M. domestica handelt.
Da die Sorte des Kulturapfels unbekannt ist, gibt es Spannung. Wenn die Kinder mehr dem Holzapfel gleichen, so ist er wenigstens ein guter Pollenspender und Bienenweide im Garten. Holzäpfel wurden übrigens schon in der Jungsteinzeit genutzt.
Januar 20, 2008
· Gespeichert unter Agave montana
Die Königin der Agaven ist nicht nur eine der schönsten Arten, sondern auch besonders geeignet zur Zucht in Klimazonen mit kalten, feuchten Wintern. Sie stammt aus dem Nordosten Mexikos und wächst auf bis zu 3.500 m Höhe, meistens im Unterholz von Kiefern- und Eichenwäldern, wo die Sommer kalt und die Winter streng sind. Schnee, Eis und Temperaturen unter Null sind für diese Lagen normal, und diese Agavenart sollte daher mit hoher Wahrscheinlichkeit Temperaturen bis zu -15 ºC selbst bei Feuchtigkeit aushalten. Dies ist keine Wüstenpflanze! Die Agave montana wächst als große, dichte, einzelne Rosette aus breiten, grau-grünen Blättern mit dornigen rötlichen Rändern und abschließender Spitze. Samen für diese Art sind nur in kleinen Mengen erhältlich, da sie erst vor etwa 10 Jahren entdeckt wurde.
Januar 20, 2008
· Gespeichert unter Agave americana
Beschreibung:
Die Amerikanische Agave wurde in Mitteleuropa etwa in der Mitte des 16. Jahrhunderts eingeführt und wird heute
häufig als Zierpflanze aufgrund der einfachen Handhabung genutzt. Amerikanische Agaven (Agave americana) haben blaugrüne Blätter, die wie mit einem grauen Puder überzogen zu sein scheinen. Die Blätter wachsen zum Teil verdreht oder “umgeschlagen” und sind an den Rändern gezähnt. Neben der Wildform wurden auch einige Zierpflanzenzüchtungen entwickelt, am verbreitetsten ist die Agave mit weißer oder gelblicher Zeichnung auf dem Blatt (Panaschierung: An einigen Stellen des Blattes fehlt das Blattgrün). Normalerweise werden die Agaven in große Töpfe gepflanzt und im Sommer nach draußen gestellt, im Winter müssen sie allerdings vor Frost bewahrt werden. Nach der Blüte sterben die Agaven ab. Doch im Laufe ihres Lebens – und besonders bevor die Pflanze abstirbt – bildet sie Seitentriebe; das ist dann die nächste Generation. Da oft viele Seitentriebe pro Mutterpflanze gebildet werden, kann man die Agave so vermehren (vegetative Vermehrung). Die panaschierten Sorten kann man nur vegetativ vermehren. Die Amerikanische Agave blüht in Mitteleuropa erst nach 50 bis 60 Jahren.
Januar 20, 2008
· Gespeichert unter Agaven
Die Agaven stellen eine artenreiche (mit 200 bis 300 Arten) Gattung innerhalb der Pflanzenfamilie der Agavengewächse (Agavaceae) dar. Es handelt sich dabei um sehr gut an trockene Standorte angepasste Pflanzen (Xerophyten), die zu den Sukkulenten gezählt werden. Sie sind typische Bewohner der Trocken- und Wüstengebiete im westlichen Nordamerika sowie in Mittelamerika und dem nördlichen Südamerika, die meisten Arten leben in Mexiko. Auch auf den kanarischen Inseln, besonders auf Teneriffa, sind die Agaven häufig zu finden. In Europa wachsen sie in Spanien und Portugal.
Gießen & Düngen
Im Sommer etwa ein- bis zweimal in der Woche durchdringend gießen, im Winter nur wenig gießen, gerade nur so viel, dass die Erde nicht ganz austrocknet. Von April bis September alle 14 Tage mit normal konzentrierter Lösung düngen. Agaven vertragen übrigens hartes Wasser und als Wüstenpflanze auch trockene Luft. Mindestens einmal im Winter müssen Sie die Blätter entstauben. Am einfachsten – wegen der Stacheln – geht das mit der Handbrause. Große Exemplare werden alle drei Jahre, kleine jedes Jahr im März umgetopft. Auch hier gilt: Vorsicht mit den Stacheln! Erdmischung: zwei Teile Einheitserde mit einem Teil groben Sand mischen.
Sorten
amerikanische Agave (Agave americana)
Agave angustifolia
Agave atrovirens
Drachenbaum-Agave (Agave attenuata)
Agave bracteosa
Kantala (A. cantala)
Falscher Sisalhanf (A. decipiens)
Agave echinoïdes
Agave filifera
Agave fourcroydes
Agave funkiana
Agave gentryi
Agave havardiana
Agave heteracantha
Agave horrida
Agave inaequidens (Syn. A. megalacantha)
Agave lecheguilla
Agave letona
Agave lopantha
Agave neomexicana
Berg-Agave (Agave montana)
Agave palmeri
Agave parrasana
Agave parryi
Agave parviflora
Agave potatorum
Agave saundersii
Sisal (A. sisalana)
Agave sisalina
Agave striata
Agave stricta
Blaue Agave (A. tequilana)
Agave toumeyana
Agave utahensis
Agave victoriae-reginae
Agave vivipara (Syn. A. rigida)
Januar 20, 2008
· Gespeichert unter allgemeines
Wie kann man nur so doof sein mitten im Winter mit einem Blog zu beginnen, der “Mein Gartentagebuch” heißt?
Naja, schau mer ma, was so bei rum kommt.
Hier kann man sich jedenfalls ein paar Bildchen vom Garten anschauen.
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